
Foto: Kaspar Wimberley
Künstler: Susanne Kudielka & Kaspar Wimberley (10.2007)
Intervention / Temporäre Architektur
Urban camping besiedelt ungenutzte Flächen, die man zwischen städtischen Strukturen finden kann. Diese Öffnungen, Gänge und Nischen werden temporär von angefertigten oder umkonstruierten Zelten, die speziell einem Ort angepasst werden, besetzt und verbinden, rahmen oder betonen so die Architektur.
Urban Camping berücksichtigt unsere Beziehung zu und die Beziehungen zwischen einem erbauten und natürlichen Umfeld.
Das Zelt, als temporäre Form der Beherbergung/ Struktur, ist charakteristisch für die Geschwindigkeit des Aufbaus und des Abbaus. Was ist permanent in einer Stadt? Ist die Flucht ein temporärer Ausflug? Vor was flüchten wir? Kann die Stadt als natürliche Landschaft gesehen werden?
Urban Camping verweist auf eine Flucht ins Grüne oder in die Wildnis, während es sich simultan ( oder vielleicht symbiotisch) an die physikalischen Gegebenheiten einer Stadt anpasst. Es entsteht ein Bild das nicht in das Bild passt. Es unterbricht die Balance mit provokativen Widerspruch und kippt das Gleichgewicht.



1 Antwort zu „Urban Camping“