Kaspar Wimberley und Nicki Liszta
Experimentelle Choreographie/ Live-Art

Zwei Akteure teilen die Bühne mit zwei Insekten/ Spinnen. Eine Reihe von Bildern, Variationen und Gegenüberstellungen folgen, die den Spinnen erlauben auf dem Körper des Akteurs zu kriechen. Der Akteur versucht die Spinne auf seinem Körper zu halten. Ein delikates Spiel von Kontrolle und Einfluss.

Wer gibt die Choreographie vor? Wie viel kann der Akteur vorhersehen? Inwieweit kann der Tänzer die Situation/ das Insekt kontrollieren oder beeinflussen? Könnte die gleiche Frage auch auf das Verhältnis zwischen einem Akteur und dessen Choreograph/ Regisseur gestellt werden? Welcher erzählerische Zusammenhang ist entstanden oder möglich geworden?

In einer Übung der experimentellen Choreographie verfolgt der Akteur eine Reihe von Anweisungen oder Regeln, die nur den Kontakt zwischen Insekt und Haut erlauben um die Choreographie zu beeinflussen (kontrollieren). In welchen Maße das als Improvisation gesehen werden kann bleibt offen.

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‘Dancing with ten legs’ ist von den Stiftungen der Landesbank Baden-Württemberg, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg und den Interventionsraum e.V gefördert.

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